Boston

Mein erster freier Tag. Natürlich fahre ich nach Boston.

Die Reise begann mal wieder turbulent. In Woburn raste ein Bus an mir vorbei ohne zu halten, als ich an der Haltestelle drauf gewartet habe (WTF?!?). Blöd, dass der nächste erst in einer Stunde geplant war. Noch blöder, dass der nächste überhaupt nicht kam (WTF?!?²). Beim dritten hatte ich wohl jede Menge Glück, er kam und hat sogar angehalten, wo er sollte. (WOOOOW!) Also machte ich mich wohl mit 2 Stunden Verspätung und verbitterter Laune aufm Weg nach Boston.
 

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Endlich in Boston

5 Minuten nachdem ich an Park Str. ausstieg und durch die Stadt lief, war die Laune direkt besser. Diese Stadt ist wunderschön. Viele ältere, sehr europäisch aussehende Gebäude vermischen sich unter riesige Wolkenkratzern. Die Mischung ist wild und hat definitiv Charme.

Nach einem Spaziergang durch Boston Common (der große Park von Boston), bin ich bei einem open-air Sportevent angekommen, wo Bekannter von mir sein Gym präsentierte. Es ist immer wieder witzig festzustellen, wie klein diese Welt ist. Mario habe ich kennengelernt, als er für die Bonn Gamecocks spielte, nun habe ich ihn in seiner Heimat besucht. Er uns sein Kollege waren sehr freundlich und nett, wir hatten jede Menge Spaß. Als der Andrang an ihrem Stand größer wurde, habe ich die Jungs arbeiten lassen und zog weiter. Die zwei werde ich auf jeden Fall noch in ihrem Gym besuchen.

Aufm Weg zurück durch den Park, hat mich der erste Regen erwischt seit ich hier bin. Ziemlich erfrischend bei ca 30°.

Als ich Richtung Faneuil Hall gelaufen bin, bin ich auf den coolsten Bettler ever Gestoßen. Ich musste ihm natürlich einen Dollar geben. Und unbedingt ein Foto mit ihm machen.

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Unterwegs

Faneuil Hall ist beeindruckend. Die Halle ist einer der Zentralpunkte vom Freedom Trail in Boston, ein Weg durch die Innenstadt, welcher bedeutende historische Punkte miteinander verbindet. Ich werde mir an einem anderen Tag extra Zeit nehmen um den ganzen Weg abzugehen. Daher habe ich mich heute mit Faneuil Hall nicht sehr ausführlich befasst und bin weiter zum Hafen gelaufen.

Ich muss schon sagen, da ich am Meer groß geworden bin, habe ich ein Herz für jede Stadt, die Ausgang am Meer hat. Boston ist keine Ausnahme. Ich saß lange am Hafen und habe die Nähe zum Wasser genossen. Alles ist sehr schön gemacht, schick und niedlich, es strahlt eine gewisse Wärme aus. Man guckt direkt auf den Flughafen, wo die Flieger gefühlt im Wasser landen.

Insgesamt hat mir Boston sehr gut gefallen. Ich werde definitiv wieder kommen. Mehrmals. Schließlich, wer möchte bitte nicht in eine Stadt kommen, wo Kettlebells im Alltag integriert sind und als Multitools dienen.

Und wo Einhörner die historischen Gebäude schmücken.

Und dann sind wir wieder irgendwie bei Kettlebells und Einhörner gelandet….
 

Hier noch einige Bilder: