Day 1 in the books

Ich habe es geschafft! Meine erste Anreise in Amerika war eher turbulent. Nicht den reservierten Platz im Flieger bekommen, turbulenten Flug gehabt, 3 Stunden Aufenthalt bei den netten Sicherheitsbehörden am Flughafen, also fabelhaft. Gott sei Dank hat mich ein alter Freund abgeholt und nach nur 3 mal Verfahren waren wir dann in Woburn. Ich 26 Stunden wach und in entsprechender Verfassung. Nach 5 Stunden Schlaf musste ich dann aufstehen um meinen ersten Tag bei MBSC anzutreten. Das Abenteuer ging weiter, ich bin nämlich zum Gym Bus gefahren. Wenn man in Bulgarien aufgewachsen ist und das dortige Bussystem kommt, wird man sich hier nämlich nicht wundern. Keine Namen der Haltestellen an den Haltestellen selbst, keine Ansage welche Haltestelle kommt. Ich würde sagen, das amüsiert zur Kommunikation mit dem Fahrer (meiner war recht nett). Nach einem 15 minütigen Spaziergang von der Haltestelle zum Gym war ich endlich angekommen.

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Im Gym

Das Gym ist riesig! Genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Überall liefen sehr sehr viele Mitarbeiten herum, ein Paar Kunden waren auch zu sehen in den Mittagsstunden. Ich bin wohl die einzige Europäerin unten den Praktikanten, morgen kommen noch 2 Iren dazu. Alle Menschen waren sehr freundlich und zuvorkommend mir gegenüber, mir wurde direkt angeboten, dass man mich nach Hause und zur Arbeit bringt, damit ich nicht Bus fahren muss (oder um Gottes Willen laufen muss. Was eine schreckliche Vorstellung). Wir haben alle zusammen trainiert nach dem Plan für die Gruppen, die später kommen würden. Danach ging es los, Gruppen, Gruppen, Gruppen von 15, durchgehend bis 20h. Bewundernswert!

Die Organisation der Abläufe (alle 15 min startet eine neue Gruppe und durchläuft Stationen. D.h. jeder Coach geht mit seiner eigenen Gruppe alle 15 min eine Station weiter).

Der Umgang miteinander (jeder Coach kennt jeden Kunden, auch von anderen Gruppen, und kann zwischendurch mit denen quatschen). Insgesamt hat man den Eindruck, dass alle Gruppen zusammen trainieren und von allen Coaches betreut werden.

Und vor allem die Form der Trainierenden. Egal ob Jugendathlet, hochschwangere Dame oder 80+ Rentner, alle Menschen hier bewegen sich überdurchschnittlich gut. Respekt an de Coaches.

Ein Paar Stunden haben wir zugeschaut und auch mitgecoacht, die Trainees sind sehr herzlich und offen. Sie sind auch gewöhnt Praktikanten zu sehen und von denen gecoacht zu werden. Man muss sich als solcher nicht zuerst beweisen. Richtig gut.

Nach Hause

Zum Schluss des Tages haben wir das Gym aufgeräumt und ab nach Hause. Einer meiner Kollegen war so nett und brachte mich sogar nach Hause (Yay! Kein Bus) mit Zwischenstopp im Supermarkt. Ich besaß sogar Essen, wie sehr kann man sich eigentlich drüber freuen und ab wann wird es psycho?!

Nach ungefähr ganze 5 Minuten am Rechner bin ich auch eingeschlafen. Ich glaube der Jetlag holt mich ein.

Wichtigstes Fazit vom heutigen Tag: ich habe in letzter Zeit mein Coaching etwas verändert. Ich war sehr positiv überrascht zu finden, dass bei MBSC einige Sachen genauso gemacht werden. Also bin ich sehr wohl aufm richtigen Weg. Yassssss! Morgen geht‘s weiter.